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Tierisch gute Pelletsheizung!
Gronauer Tierpark setzt auf ökologische Heizalternative

Im westfälischen Gronau bietet der Tierpark schon seit 1936 die Möglichkeit, heimischen wie auch exotischen Tieren einen Besuch abzustatten. Malerisch inmitten des fünf Hektar großen Gronauer Stadtparks gelegen und ganz von Wasserflächen umgeben, bietet der Tierpark im westlichen Münsterland dem Besucher mit vielen Freigehegen und zwei Tierhäusern einen abwechslungsreichen Einblick in die Lebensweise von insgesamt 44 Arten.

 

Nachdem einige der beherbergten Tierarten aus wärmeren Breitengraden stammen und somit in ihrem Naturell nicht an kalte Tage gewöhnt sind, müssen neben dem Hauptgebäude auch das Vogel- und Affenhaus ausreichend beheizt werden. Nach der Errichtung des neuen Hauptbaus wurde beschlossen, die einzelnen Heizsysteme zu einem zentralen Heizsystem zusammenzulegen. Ganz im Sinne des ökologischen Anspruchs eines modernen Tierparks fiel die Wahl dabei auf eine umweltfreundliche Pelletsheizung von ÖkoFEN.

 

 

 

Das neue Haupthaus beherbergt auch das neue ÖkoFEN Pelletsheizsystem, das alle Gebäude der Anlage versorgt.

Tierpark setzt auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Zuvor wurden das Affenhaus und das Vogelhaus mit Flüssiggasthermen beheizt. Der Gronauer Tierpark ist komplett von Gewässern eingeschlossen und liegt in einer Wasserschutzzone. Da die Anlagen ausschließlich über Brücken und Unterführungen zu erreichen sind, die in Abmessung und Traglast begrenzt sind, schied der Betrieb einer Ölheizung schon im Vorfeld aus; ein Erdgasanschluss wäre unwirtschaftlich teuer ausgefallen.

"Hinzu kommt, dass wir im Sinne unserer Verantwortung im Hinblick auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit für den Tierpark auch ein regeneratives System favorisierten", so Thomas Brink vom Fachdienst Gebäudemanagement der Stadt Gronau. Diese Vorgaben ließen sich durch die Pelletsheizung ideal umsetzen.

Nachdem zunächst eine Hackschnitzelanlage angedacht war, zeigte sich in einem Beratungsgespräch mit der EnergieAgenturNRW jedoch rasch, dass ein solches System erst bei einer größeren Dimensionierung wirtschaftlich gewesen wäre. Insgesamt haben die drei Gebäude einen Wärmebedarf von 28 kW bei einem Jahresverbrauch von 108.000 kWh/a.

 

 

 

Als eine Heizungssanierung des Affenhauses anstand, entschied man sich für die zukunftsorientierte Nutzung des nachwachsenden Energieträgers Holzpellets.

Energieeffizienz und Komfort gehen Hand in Hand

 

 

Als ideale Heizlösung erwies sich daher ein Pelletskessel PELLEMATIC PES 25, der zur Wärmelast passt und diesen mit maximaler Energieeffizienz beheizen kann. Ein weiterer Vorteil der Pelletsheizung besteht darin, dass der Brennstoff, der aus unbehandelten Holzresten hergestellt wird, ganz gefahrlos im Wasserschutzgebiet gelagert werden kann. Auch der Transport über die Brücken und durch die Unterführungen birgt kein Risiko für die Umwelt und ist logistisch einfach zu bewältigen: Die ca. 20 Tonnen Holzpellets, die den jährlichen Bedarf abdecken, werden zunächst an den Bauhof der Stadt geliefert. Von dort aus bringt sie ein Fahrzeug des städtischen Fuhrparks portionsweise und bedarfsgerecht zum Pelletslagerraum im Tierpark.

 

Dieser befindet sich im Hauptgebäude und verfügt über ein Fassungsvermögen von 12 Tonnen. Das Lager konnte sogar kostensparend von Angestellten der Zentralen Bau- und Umweltdienste der Stadt Gronau in Eigenleistung errichtet werden. In direkter Nähe dazu wurde der Pelletskessel aufgestellt. Der Brennstofftransport zwischen Lager und Kessel erfolgt über die Kombination von Förderschnecke und Vakuumsaugsystem. Beim Heizungsaustausch konnten die bestehenden Wärmeverteilsysteme für die einzelnen Gebäude bestehen bleiben. „Die Montage des Pelletskessels und der Abgasanlage ging sehr zügig und unproblematisch von statten“, erzählt Thomas Brink.

 

 

So zeigt sich das neue Heizsystem im Gronauer Tierpark als rundum gelungene Investition in die Zukunft und unsere Umwelt. Die behagliche Wärme für die Kapuzineräffchen und zahlreichen Vögel in ihrem Zuhause stammt nun ganzjährig aus einer nachwachsenden Energiequelle, die der Natur nicht zur Last fällt und durch modernste Verbrennungstechnik höchst effizient mit dem Brennstoff Holz umgeht.